Altbergbau in der Lausitz
Der Bergbau hat in der Lausitz eine sehr alte Tradition. Bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann in der Oberlausitz die sporadische Förderung. Größere Bedeutung erlangte der Abbau durch die Nutzung in der Kesselfeuerung der Textilindustrie um 1850. Die industrielle Phase des Abbaus begann erst nach 1920. Elektrifizierte Tagebaue mit Förderbrücken ersetzten den Tiefbau zunehmend. Brikettfabriken mit hoher Leistungsfähigkeit ermöglichten die Nutzung weit außerhalb der Fördergebiete. Mit dem Bau größerer Kraftwerke auf Braunkohlenbasis und der Errichtung von Hochspannungs- leitungen war dann auch die Versorgung von Großstädten aus der Lausitz möglich. Ständig wurden neue Gebiete für die Kohleförderung erschlossen. Unmengen Wasser musste dazu abgepumpt werden. Moore, Wasseradern, Quellgebiete verschwanden. Wann die ge- schütteten Erdmassen in den ausgekohlten Gebieten wieder zur Grundwasserversorgung beitragen, ist wohl noch immer ungewiss, immerhinn wird geforscht. Auch erste Ansätze der touristischen Nutzung sind erkennbar. Lauter werden aber auch Stimmen, die weitergehende Maßnahmen fordern. Das Ohr der geschundenen Lausiter Erde
Einlauf
zur grünen Liga Kampf dem sauren Wasser
SRs am Weißen Schöps Geyerswalder See